Hier in Portugal nutzen wir das Frühlingswetter und die guten Bedingungen für die Arbeit an der Technik. Die Coaches arbeiten intensiv mit uns. Gerne berichte ich hier, wie im März 2023 Denis, Paul und Adam mit mir arbeiten und beschreibe dies in 7 Schritten:

1. Warmspielen auf der Range
Vor jedem Training kommt generell das Aufwärmen. Ein paar gymnastische Übungen mit kurzem Streching genügen mir, um den Kreislauf in Gang zu setzen. Danach habe ich mir angewöhnt ein paar Bälle mit lockerem Schwung zu schlagen, um das Gefühl zum Ball und Rhythmus zu erlangen.
2. Erstaustausch / persönliche Einschätzung
Im Vorgespräch gebe ich eine Selbsteinschätzung ab. Was gelingt mir im Spiel, was ist im Schwung gut, wo habe ich Schwierigkeiten? Mit gezielten Fragen versuchen die Coaches, meine Formulierungen präziser einzufordern, um so ein genaues Gesamtbild zu erstellen.


3. Drei Pro’s mit fokussiertem Blick
Nach dem Gespräch, betrachten die drei Coaches ein paar meiner Schläge. Mit dem TrackMan können sie auch auf spezifische Daten eingehen, welche die Aspekte meines Schwungs aufzeigen. Eine SlowMo-Videoaufzeichnung ergänzt die Fakten.
4. Analyse und Besprechung
Während ich weiterhin Bälle schlage, besprechen und analysieren die Coaches das Gesehene. Dies geschieht immer etwas Abseits der Range und hier in Portugal natürlich im Schatten. Durch ihre breite Erfahrung und ihr Wissen entwicklen sie gemeinsam Übungsdrills, um Teilbereiche meines Schwungs zu verändern. In einer 2. Phase werde ich in die Diskussion einbezogen. Sie erklären mir, warum, was, wie, verändert werden soll, um meine Performance weiter zu verbessern.


5. Übungen werden angeleitet
Nun werden die Übungen durch die Coaches angeleitet. In einzelnen Schwungsequenzen wird mir der Ablauf erklärt. Mein gutes Körpergefühlt hilft mir, die Abläufe zu memorieren. Je nach Situation wird nochmals ein Video zum besseren Verständnis gemacht. Ich schätze, die auf mich angepassten Drills.
6. Individuelle Übungen
Nach dem Austausch trainiere ich individuell mit den vorgegebenen Aufgaben weiter. Das Erlernen neuer Details dauert etwas und braucht jeweils Zeit. Klappt was nicht, kann ich auf einen Coach zurückgreifen.
„Wer sich nicht ins Zeug legt, kriegt auch keine Ergebnisse“


7. Direkte Anwendung
Am Nachmittag werden die Schwunganpassungen gleich mal auf dem Platz angewendet und ausprobiert. In der Praxis integrieren sich die Änderungen besser. Ich schätze es sehr, sind wir alle angehalten, das neu Gelernte unmittelbar im Spiel auf dem Platz umzusetzen.
Ich fühle mich hier von allen Coaches ernst genommen. Ich weiss das Know How von Denis Pugh , Paul Lyons und Adam Seabrook sehr zu schätzen.
Bald ist die Saisonvorbereitung 2023 in Portugal abgeschlossen. Auf geht’s in die nächste Phase – Turnierrunden
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