Früh morgens auf dem Platz stehen, den Tau auf den Fairways spüren – und wissen, dass man selbst dafür gesorgt hat, dass alles stimmt. Greenkeeping und Golfspielen liegen näher beieinander, als man denkt.
Zurück in der Schweiz ging es ohne grosse Pause direkt weiter. Im Golfpark Moossee habe ich meine Arbeit im Greenkeeping-Team wieder aufgenommen, nachdem ich dort bereits letztes Jahr starten durfte. Der Wecker klingelt früh – lange bevor die ersten Golfer auf dem Platz stehen. Unser Job: 33 Löcher spielbereit machen. Greens mähen, Fairways pflegen, Bunker harken. Das klingt vielleicht einfach, ist es aber nicht. Die Arbeit ist körperlich anstrengend und verlangt fokussiertes, genaues Arbeiten. Jeder Schnitt muss sitzen.
Wenn dann durch den Tag die Golfer auf dem Platz sind, braucht es beim Fairway-Mähen vor allem Geduld und Rücksicht. Man lässt die Spieler durchspielen, wartet, fährt weiter. Das gehört dazu. Und was mich immer wieder schmunzeln lässt: Nicht alle erkennen mich auf dem Mäher wieder. Da sitzt dann einer, den sie vielleicht vor kurzem noch auf einem Turnier gesehen haben – und merkt es gar nicht.
Es gefällt mir, im Hintergrund meinen Teil dazu beizutragen, dass der Platz in top Zustand ist. Diese Arbeit hat etwas Bodenständiges. Man sieht am Ende des Tages, was man geleistet hat. Und natürlich profitiere ich selbst davon, regelmässig trainieren zu können.
Bald starten nun auch meine Turniere in der Schweiz. Die Swiss Golf Open Championship im Golf Wylihof steht an – und ich kann es kaum erwarten. Schweizer Wettkämpfe haben für mich eine besondere Bedeutung.
👉 Wer meinen Weg weiter mitverfolgen und unterstützen möchte, findet alle Infos unter meiner Support-Seite
«Birdies für die Zukunft»